Bildungskonferenz #medien.bildung.digital Darmstadtium

die Bildungskonferenz am 10. April 2019 im Darmstadtium in Darmstadt brachte durch die Keynote von Prof. Dr. Petra Grell interessante philosophische Aspekte. Wie begegnen wir im digitalen Raum unserem durch den Humanismus aufgeladenen Verständnis von Mündigkeit, von Selbstbestimmung und von Partizipation? Wie können und wollen wir im digitalen Raum verantwortlich mitgestalten?

Der/die Erwachsene als Vorbild muss voranschreiten und Räume für Wertebildung schaffen und Werte vorleben. Dies wurde in unserer philosophischen Werkstatt „alles was wichtig ist, hat keine Zahl- ist Umweltbildung im digitalen Zeitalter notwendig?“ erörtert. Kinder und Jugendliche sind in digitalen Bereichen in der Lage eine Wertebildung zu erlangen und meistens kommen sie von sich aus auf die Notwendigkeit diese zu bilden. Umweltbildung muss sich aktiv in die Digitalstadt Darmstadt einbringen und darf sich nicht raushalten, da eine Bildung ohne digitale Räume nicht mehr möglich ist. Auf Umweltbildung aber, als die analoge Basisbildung unserer Beziehungsarbeit, bezieht sich alles, auch die digitale Bildung. Deswegen ist und bleibt Umweltbildung so wichtig und darf sich auch jetzt im Zuge der Digitalisierung nicht ihrer Verantwortung entziehen. Schön wäre es zum Beispiel, wenn die Ergebnisse des Umweltdiploms in Darmstadt digital ansprechend aufbereitet würden und dadurch noch mehr Interessierte anzieht. Schön wäre es auch, wenn digitale Spiele zu echten Naturschauspielen führen würden. Im Rahmen der Digitalstadt Darmstadt ist da sicher einiges möglich.