Aktuelles

Philosophieren als Fobi in Witzenhausen

Am 16. und 17. Mai kamen 22 Interessierte am Bildungsgebiet Philosophieren in Witzenhausen im WeltGarten zusammen. Sie nahmen sich viel Zeit und gaben viel Energie, um sich gründlich mit dem Philosophieren mit Kindern auseinanderzusetzen. Tiefsinnige Gespräche führten uns zu Widerständen gegen die die pädagogisch Wirksamen aktiv angehen müssen und die das Philosophieren zum Stagnieren bringen können. Die Teilnehmende rüsteten sich mit vielen Argumenten aus, warum sie dennoch das Philosophieren, trotz widriger Umstände in der eigenen Praxis, kontinuierlich weiter verfolgen sollten.

„Kurz, er soll nicht Gedanken, sondern Denken lernen; man soll ihn nicht tragen, sondern leiten, wenn man will, daß er in Zukunft von sich selbsten zu gehen geschickt sein soll.“ (Kant)

Das Philosophieren ist bei vielen Themen von Bildung nachhaltiger Entwicklung ein tiefgründiger Einstieg. Neben der Sensibilisierung auf philosophische Fragen der Kinder, wurden in der Fortbildung die drei notwendigen Bedingungen zum Philosophieren (Methoden, Haltung, Inhalt) intensiv vorgestellt und erlebbar gemacht. Philosophische Einstiege und Impulse wurden kennengelernt und die Verbundenheit mit der Bildung zur nachhaltige Entwicklung aufgezeigt.

Das Feedback der Teilnehmenden u.a.: “ das ist wirklich wichtig was du da tust. Hör nicht auf die Bildungsidee Philosophieren zu vermitteln“ motiviert uns von Paidosophos weiter zu machen.

Bildungskonferenz #medien.bildung.digital Darmstadtium

die Bildungskonferenz am 10. April 2019 im Darmstadtium in Darmstadt brachte durch die Keynote von Prof. Dr. Petra Grell interessante philosophische Aspekte. Wie begegnen wir im digitalen Raum unserem durch den Humanismus aufgeladenen Verständnis von Mündigkeit, von Selbstbestimmung und von Partizipation? Wie können und wollen wir im digitalen Raum verantwortlich mitgestalten?

Der/die Erwachsene als Vorbild muss voranschreiten und Räume für Wertebildung schaffen und Werte vorleben. Dies wurde in unserer philosophischen Werkstatt „alles was wichtig ist, hat keine Zahl- ist Umweltbildung im digitalen Zeitalter notwendig?“ erörtert. Kinder und Jugendliche sind in digitalen Bereichen in der Lage eine Wertebildung zu erlangen und meistens kommen sie von sich aus auf die Notwendigkeit diese zu bilden. Umweltbildung muss sich aktiv in die Digitalstadt Darmstadt einbringen und darf sich nicht raushalten, da eine Bildung ohne digitale Räume nicht mehr möglich ist. Auf Umweltbildung aber, als die analoge Basisbildung unserer Beziehungsarbeit, bezieht sich alles, auch die digitale Bildung. Deswegen ist und bleibt Umweltbildung so wichtig und darf sich auch jetzt im Zuge der Digitalisierung nicht ihrer Verantwortung entziehen. Schön wäre es zum Beispiel, wenn die Ergebnisse des Umweltdiploms in Darmstadt digital ansprechend aufbereitet würden und dadurch noch mehr Interessierte anzieht. Schön wäre es auch, wenn digitale Spiele zu echten Naturschauspielen führen würden. Im Rahmen der Digitalstadt Darmstadt ist da sicher einiges möglich.

Klimabildung primar Multiplikatorin

Das Institut Paidosophos – Philosophieren mit Kindern – delegiert Birgit Becker, um in Zukunft Klimabildung primar an Grundschulen durchzuführen. Die Module:

Klima

Ernährung

Energie

Wildbiene

und damit wie gewohnt aktive Umweltbildung gehen in unser Portfolio ein. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und mehr Bildung zur nachhaltigen Entwicklung in den Grundschulen